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Donnerstag, 3. Januar 2013

Schnellschuss - #16 - ArenaNets verfehlte Massenbanpolitik

Frohes Neues euch allen!
Und besonders denen, die noch das Glück haben, nicht gebannt worden zu sein. ArenaNet hat mal wieder einen Massenbann ausgesprochen, der auch schon heiß diskutiert wird. Dieses mal resultiert er aus dem exploiten der Snowflakes (Folgt diesem Link zum Item und zum Rezept, das den Ärger verursacht hat). Diese Items, die man dank des Wintertag-Events bekommt, konnten ausgenutzt werden, um Schmuck zu bauen, der bei der Wiederverwertung Materialien hervorbrachte, die mehr wert waren, als die Materialien die benötigt wurden, um das Schmuckstück herzustellen. Man bekam Ectoplasma, Mithril und gerne auch die Snowflake wieder. Klingt nicht unbedingt nach "working as intended". Allerdings hat sich ArenaNet selbst ein Ei gelegt, da sie nicht explizit auf einen exploit hinwiesen. Nun haben sie fleißig Spieler gebannt, die meisten sind natürlich weniger begeistert darüber, und haben lediglich eine suboptimale Nachricht an die Spieler abgegeben. Diese man lediglich in einem Forenpost zu dem Thema, jedoch nicht als offizielle Nachricht bzw. Ankündigung.
Sehr mieser Start ins Jahr ArenaNet. Natürlich muss jeder Spieler selbst erkennen, das es sich um einen exploit handelt und man riskiert gebannt zu werden. Eine derart emotionale Antwort auf das Thema ist allerdings arg unprofessionell. Des Weiteren sollten sich die Mitarbeiter der Firma mal ordentlich untereinander absprechen. Es ist wirklich arg peinlich das 2 Mitarbeiter auch direkt 2 unterschiedliche Meinungen an die user weitergeben.

Hier der originale Text zu den bans von Gaile Gray:
"I’ve seen the numbers, and the damage to the economy could have been substantial, if the exploit wasn’t closed down and if these people were allowed to use their ill-gotten gains. People whose accounts were terminated were the worst offenders. I’m talking a lot of ill gotten gains, and a significant risk to the economy.
Any time you take one thing and can make two, and then four, and then sixteen… ya gotta know that’s just wrong. (I won’t quibble on the odds, overall, doubling was not outside the rules of probability.) And to perform that action hundreds and hundreds of times? That’s call “exploitation,” my friend, and that’s against the User Agreement, the Rules of Conduct, and all that is holy.
I know the OP will disagree. But we’ve been more than kind, in the past, and everyone needs to own up to his/her errors and recognize: We all are part of the game economy, and those who exploit it are hurting the rest of us.
Exploit closed.
Worst offenders terminated.
That’s what has to happen to make things right for all of us."

Merkt euch diese Worte, kommt nicht auf die Idee offensichtliche Auffälligkeiten auszunutzen, reportet solche Auffälligkeiten. Anet zeigt gerne mal Zähne, darüber kann man sich freuen. Muss man aber nicht. Und warum dieser exploit so geahndet wurde, der ebenso aufgebaute Seiden-Schultern-Exploit aber nicht, steht auch noch zur Debatte. Außerdem stellt sich mir die Frage, ab wann die Spieler wissen müssen, das es sich um einen exploit handelt. Zwar unterstütze ich im Normalfall das es beim exploiten zu bans kommt, nur muss ArenaNet langsam klarstellen, wo denn die Linien gezogen werden, sonst machen sie sich langsam aber sicher lächerlich und angreifbar.


Viel Ärger um eine Schneeflocke

Achja: Neues Design und so. Lasst mich hören wie ihr es findet.

Montag, 26. November 2012

Rollender Götterfels - #33 - Legendaries. Immernoch keine Ahnung?

Circa 5000 mal habe ich nun im Internet gelesen, wie ich Legendaries craften kann. Ungefähr genau so oft habe ich meine Gildenmitglieder gefragt, wie genau das funktioniert. Ergebnis: Ich habe immernoch keine Ahnung, frage weiterhin ständig nach und langsam regen sich die Leute auf. Zu Recht! Nun könnte man sagen, "Iago, du willst eigentlich nicht wirklich ein Legendary bauen, sonst hättest du dir das alles schon lange gemerkt." Und ja, dass stimmt. Nichtsdestotrotz habe ich nun wenigstens ein paar Seiten gefunden, bei denen ich auf einen Blick sehen kann was los ist. Obacht, Anmeldung ist leider ein Muss, bei ersterem Link hilft eine Facebook-Mitgliedschaft weiter. Geht geiler, aber ist unschlagbar übersichtlich.

gw2legendary.com
gw2-craftchart.com

Edit:
Danke an Zumy, der mir noch weitere Informationen gegeben hat.Einmal geht es um einen feinen Guide und beim Zweiteren handelt es sich um ein schickes Tool. Ein sehr sehr sehr schickes Tool, das man sich auf jedenfall runterladen sollte. Ist ja nur Excel.
Und der Mann muss wissen was gut ist, er hat sich Twilight ergrindet.
GW2guru-legendary-weapons-guide
Legendary Tool (DE/EN)


Und 100% completion!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Schnellschuss - #12

Da ich ja schon über die Herstellung der Legendaries (DE/EN) geschrieben habe, macht es ja nur Sinn auch zu zeigen, was am Ende dabei rum kommt. Die meisten dürften sich ja schon ein bisschen informiert haben ob sich die Anschaffung überhaupt lohnt. von den alten Bildern her muss ich sagen: Nein! Die skins waren teilweise wirklich urhässlich und der Mühe nicht wirklich wert. So am Körper getragen muss ich sagen...doch, ja, schick, aber ob ich dafür wirklich, wie Naz, einen Monat meines kompletten Spiels reinstecken will? Das muss jeder selbst entscheiden. Naz hat die Frage "wie  bist du an das ganze Karma und Gold gekommen?" sehr konzentriert und analytisch beantwortet mit "grinden...vielvielvielviel grinden..."
Hier der Link zu den schicken Bildern, ich bin gespannt wer von den mir bekannten Spielern zuerst eine Legende hochhalten wird. Ich habe da so eine Ahnung...

Naz mit Dagger



Montag, 24. September 2012

Rollender Götterfels - #17 - Verdammt! Ich will reich werden!

Aber wie soll man das anstellen? Gold ist derzeit ein wirkliches rares Gut in GuildWars2, so ziemlich jedes Mitglied der Gilde mit dem ich gesprochen habe, hat Goldprobleme. Nicht das man gar keins hätte, allerdings spart fast jeder sein Gold für bestimmte Artikel, Seien es Farben, Waffen, Rüstungsteil oder zum craften. Das Gold wird also ausgegeben sobald man es in geplanter Höhe angesammelt hat. Auf der berühmten hohen Kante hat also derzeit kaum jemand etwas. Ein Glück gibt es eine ganze Seite, die es sich zum Auftrag gemacht hat den Spielern bei der Beschaffung von Gold zu helfen. Auf guildwars2riches.com gibt es haufenweise Tipps wie man sein Konto ordentlich aufbessern kann.
Ein schöner Artikel erklärt z.B., wie man an Gold kommt, ohne auch nur einmal den Handelsposten aufzusuchen. Die Tipps sind zwar jetzt nicht so wahnsinnig exklusiv (1. Dungeons farmen, 2. Items craften, 3. Karten aufdecken), allerdings gibt es dazu immer schöne Erklärungen, warum es sich z.B. nicht lohnt ein hergestelltes Item im AH für ein Kupfer mehr zu verkaufen als der Händler dafür zahlen würde. Der Grund ist natürlich, das man meist mehrere Items der gleichen Art herstellt und somit den Markt mit eben diesem Item flutet, also garantiert den Wert des Items selbstständig nach unten drückt. Marktsättigung ist halt immer auch ein Schuss ins eigene Bein.
Wer in-Game also ein paar Goldsorgen hat sollte definitiv mal auf den Link klicken, damit sich das mal ändert. Es lebt sich einfach besser wenn man weiß, dass man nicht 2 Stunden Mobs farmen muss nur um sich ein paar Ektoplasmakugeln leisten zu können.

Wer eine Runde Cliff-Diving machen möchte sucht diesen Ort auf



Mittwoch, 12. September 2012

Auf Verfolgungsjagd - #1 - Ich baue mir etwas legendäres!

Cliff-Diving...ich bin halt ein Bad ass!

Ein schöner Link vom Wartower-Forum erreichte mich heute. Ich hoffe das der Initiant den Post weiter gut pflegt. Hier erhält man etwas Einblick darüber, wie man an die Legendary-Weapons kommt, also die besten Waffen im Spiel für WvW und PvE.
Es ist einfach bitter wieviel Arbeit dahinter steckt eine der Waffen zu craften, vor allem, wenn ich daran denke Dungeon-Tokens zu farmen wird mir arg schlecht...Nichtsdestotrotz schon mal ein guter Anfang um einen Einblick zu bekommen.
Dazu kommen weitere Guides die sich mit dem Thema beschäftigen, hier gibts das ganze zur Nachverfolgung auf GW2guru , ich werde in die Einleitung des Blogs vorerst einen Permalink auf diesen Beitrag setzen und in absehbarer Zeit selbst nochmal alles verdeutlichen.

Freitag, 24. August 2012

Rollender Götterfels - #11 - Schön Business machen

Wer sich bislang noch nicht wirklich mit dem in-Game Währungssystem und der Ökonomie innerhalb von GW2 ausgesetzt hat, der darf nun jauchzen und hüpfen, denn John Smith hat sich dazu bereit erklärt ein paar Worte zu diesem Thema zu sagen. Was eigentlich nicht so spannend wäre und auch nicht sonderlich beeindruckend ist, weil er gerade mal einen Absatz schreibt, allerdings ist die dazugehörige Grafik sehr schick und sehr groß und genau die richtige Basis um ein bisschen den Erklärbär rauszuholen.
(https://d2vn94glaxzkz3.cloudfront.net/wp-content/uploads/2012/08/commerce-infographic-DE.png)

Diese Darstellung des Wirtschaftssystems basiert auf den Daten eines der BWEs (ja ich weiß das das in der Überschrift steht, aber ich bin ja auch der Erklärbär!). Die erste Grafik zeigt, wo und wie in GW2 Gold verdient wird. ArenaNet versucht so herauszufinden, wie man den Goldfluss und damit das Wirtschaftssystem am Leben erhalten kann um die Möglichkeiten des Spiels komplett ausnutzen zu können. Ein solches monitoring ist vor allem interessant weil man nachvollziehen kann, wie der Spieler von den Entwicklern gelenkt wird um an Gold zu kommen. Derzeit hat man 5 große Goldeinnahmequellen ausgemacht: Belohnungen, Regionen, Kapitel, Dynamische Events und bezwungene Feinde. Mit 1% sind interaktive Objekte eher vernachlässigbar...oder sie werden bald hart nach oben korrigiert damit sie das Interesse von mehr Spielern wecken. Nun stellt sich vielleicht die Frage, warum das AH in diesem teil nicht auftaucht. Nun, das Auktionshaus generiert kein Gold. Klar verdient jemand Gold wenn er etwas von seinem Equip an andere Spieler verkauft, Jedoch wird nur Gold verschoben und eben nicht generiert. Solcherlei Weisheiten sind im übrigen auch im RL Gold wert (*Hust*, Wortspiel!).
Kommen wir zu den Berufen. Am besagten BWE war Juwelierschleifer der Beruf dem die meisten Spieler nachgingen, und zwar mit riesigem Abstand vor Schneider und Lederer. Ich persönlich habe mich bislang noch gar nicht um etwaige Berufe gekümmert, da ich aber eigentlich Juwelier und Lederer geplant hatte, muss ich das wohl nochmal überlegen denn hohe Konkurrenz bedeutet niedrigere Einnahmen beim Verkauf aber gleichzeitig billigere Preise beim Einkauf. Nun muss ich mal abschätzen was mehr impact hätte.
Als nächstes folgt die Vermögensverteilung und oh mein Gott werden die Dinge jetzt real! Zwei wundervolle Lorenzkurven zeigen in der Grafik den Vergleich zwischen der Vermögensverteilung in den USA von 2007 und der Vermögensverteilung in GW2. Die diagonale die die Grafik schneidet, zeigt die Parität. Was bedeutet das? Parität bedeutet, das das Vermögen einer Gesellschaft gleich verteilt ist. Also haben z.B. 60% der Einwohner eines Landes 60% des Vermögens. In jeder freien Gesellschaft ist dieser Zustand nicht herzustellen. Ohne philosophisch zu werden oder eine politische Diskussion vom Zaun zu brechen (und jeder der mich kennt weiß das ich sowas liebe!) ist zu sagen: Die Vermögen in GW2 sind gleicher verteilt als in der US-Bevölkerung von 2007.
Der Währungsumtausch wird verglichen zwischen der Facebook-Aktie am Ausgabetag und Münzen pro Edelstein. Die Leute die meinen das die Kurven etwas sehr rund wirken haben recht, allerdings wurden die Kurven mit einer Ausgleichsrechnung angepasst um vergleichbarer zu sein. Allerdings finde ich die Beschreibung der Grafik arg Banane, ich gehe davon aus das "Münze pro Edelstein" der Tausch von Echtgeld in in-Game Währung sein soll. Der Graph zeigt einen unterschiedlichen Verlauf beider Kurven, nach einem unbestimmten Zeitraum treffen sie sich jedoch, was bedeutet das sich der virtuelle und der reale Währungsumtausch angleichen. Sehr spannend, diesen Graphen hätte ich gerne mit mehr Hintergrund-Infos gesehen damit dieser Fakt frei zu Interpretation ist und inwiefern sich das Verhalten aus der echten Welt in die virtuelle Welt umsetzt. Liegts an der Wirtschaft? Liegts an der Gesellschaft? Bloody mood swings?
Zu guter letzt werden bei den Handelsposten zu fast 50% Handwerkswaren gekauft. Sehr MMO typisch da man eigentlich nie seine Waffen oder Rüstungen wirklich von Händlern bezieht bzw kauft, es sei denn mit Marken, sondern diese eben von Bossen droppen oder aber durch Rangpunkte verdient werden.
Du meine Güte, das war nun doch länger als gedacht aber hey, ist ja auch ein recht interessantes Thema.